Cancer Research Center Cologne Essen (CCCE)

Grafik: CIO Köln
Grafik: CIO Köln

Das CCCE wird Teil des »Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen«

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, hat im September 2020 bekannt gegeben, dasss das CCCE Teil des "Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen" (NCT) wird. Bislang gibt es in Deutschland zwei NCT-Standorte - in Heidelberg und Dresden - neben Köln/Essen wurden noch Berlin, Tübingen/Stuttgart-Ulm und Würzburg mit den Partnern Erlangen, Regensburg und Augsburg neu benannt. Die Auswahl der Standorte wurde auf Grundlage der Empfehlung eines internationalen Gutachtergremiums unter dem Vorsitz des englischen Molekularbiologie-Pioniers Sir Alex Markham getroffen. Insgesamt waren 13 Gutachter aus acht Nationen in dem Gremium vertreten. Neben der wissenschaftlichen Exzellenz war auch die bereits vorhandene Expertise des CCCE, Versorgung und Forschung zusammenzudenken, entscheidend. Darüber hinaus müssen die NCT-Standorte in spe einen klar erkennbareren Mehrwert für Patientinnen und Patienten sowie einen Beitrag zu einer innovativen personalisierten Onkologie leisten.

Als Teil des „Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen“ (NCT) wird das CCCE die Krebsforschung sowie die Behandlung von Patientinnen und Patienten durch die Übertragung von neuesten Forschungsergebnissen auf ein nochmals signifikant gesteigertes Niveau heben. Dazu werden in den nächsten Jahren zahlreiche Projekte finanziell gefördert, die die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzten und Wissenschaftlern zum Ziel haben und den Krebspatienten im Rahmen von innovativen und klinischen Studien eine maßgeschneiderte Diagnose und Therapie auf dem neuesten Stand der Forschung anbieten.

Im Rahmen der NCT-Förderung wird zunächst eine einjährige Strategiephase finanziert. In dieser klären die neuen Standorte gemeinsam mit den bereits bestehenden alle relevanten Fragen der Governance und Zusammenarbeit. Ein entsprechendes Strategiekonzept wird 2021 dem internationalen Gutachtergremium erneut vorgelegt. Ein positives Votum ist Voraussetzung für die anschließende institutionelle Förderung.

NCT-Infos auf der Webseite des Bundesforschungsministeriums

Zur Pressemeldung der Uniklinik Köln vom 23. September 2020

Stimmen zur NCT-Nominierung des CCCE im September 2020

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung
Foto: Thies Schöning
Gruppenfoto im CIO Köln am Tag nach der NCT-Nominierung. Foto: Thies Schöning

„Mit den vier neuen NCT-Standorten haben wir im Rahmen der Dekade gegen Krebs für den Krebsforschungsstandort Deutschland einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Dem Standort Köln-Essen und den anderen neuen Standorten gratuliere ich sehr herzlich und wünsche gutes Gelingen. Mit der NCT-Erweiterung werden wir die patientenorientierte Krebsforschung, die Versorgung vieler Krebspatientinnen und -patienten sowie die Ausbildung des wissenschaftlich-klinischen Nachwuchses in Deutschland noch einmal verbessern. Das ist ein weiterer Baustein in unseren Bemühungen, die Krankheit Krebs immer besser zu beherrschen.“

Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

„Der Kampf gegen die Volkskrankheit Krebs ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Mit der Bündelung der herausragenden Expertise der Universitätsmedizin in Köln und Essen im CCCE hat die Landesregierung die Brücke zwischen der Krebsforschung und der Krebsmedizin in Nordrhein-Westfalen zielgerichtet gestärkt. Ich bin überzeugt, dass die erfolgreiche NCT-Bewerbung des CCCE den Forschungsstandort Nordrhein-Westfalen auch international auf ein neues Niveau der Krebsforschung bringen wird – zum Wohle der Patientinnen und Patienten, denen auf diese Weise eine bestmögliche Abhandlung auf Spitzenniveau zugute kommt.“

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

„Ich freue mich sehr, dass Köln gemeinsam mit Essen als eines von insgesamt nur vier weiteren Nationalen Centren für Tumorerkrankungen ausgewählt wurde. Die Förderung des Cancer Research Center Cologne Essen bedeutet für die an Krebs Erkrankten und deren Angehörige in unserer Region mehr Hoffnung auf eine dauerhafte Heilung und die Aussicht auf eine noch bessere, maßgeschneiderte Therapie. Durch die Entscheidung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung und die Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen ist die Stadt Köln meinem Ziel des Gesundheitszentrums des Westens ein gutes Stück näher gekommen.“

Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln

„Unser Centrum für Integrierte Onkologie steht seit seiner Gründung 2004 für Spitzenmedizin, Spitzenforschung und erfolgreiche Netzwerk-Bildung. Die Weiterentwicklung der Krebsmedizin wird durch das NCT einen wirklichen Schub erfahren. Ich freue mich, dass der engagierte Einsatz unserer Ärzte und Forschenden in der Krebsmedizin gemeinsam mit den Essener Kollegen diesen großen Erfolg möglich gemacht haben. Die Anerkennung der Kölner und Essener Krebsforschung und -Medizin als NCT zeigt, wie kraftvoll und innovativ es ist, die Kräfte zum Wohle der Patienten zu bündeln.“

Univ.-Prof. Dr. Gereon Fink, Dekan und Vorstandsmitglied der Uniklinik Köln

„Dass uns die prominenten Vertreterinnen von Bund, Land und Stadt direkt im Anschluss an die NCT-Bekanntgabe besuchen, erfüllt uns mit großer Freude und auch mit ein bisschen Stolz. Ich gratuliere den beiden Köpfen der NCT-Bewerbung, Professor Martin Schuler vom Westdeutschen Tumorzentrum des Universitätsklinikums Essen und Professor Michael Hallek, Direktor unseres CIOs, stellvertretend für das gesamte Team des Cancer Research Center Cologne Essen zu diesem grandiosen Erfolg.“

Univ.-Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin und des CIO

„Die erfolgreiche Bewerbung gemeinsam mit unseren Partnern in Essen belohnt unsere jahrelange Arbeit am onkologischen Spitzenzentrum, dem Centrum für Integrierte Onkologie. Das Ergebnis bedeutet eine große Auszeichnung. Wir freuen uns auch besonders über die langjährige Unterstützung durch das Land NRW. Im neuen NCT-Verbund wollen wir unsere großen Erfahrungen in der vernetzten, klinischen Krebsforschung für eine schnellere Übersetzung von Forschungserkenntnissen in die Behandlung einsetzen. Wir werden dabei vor allem maßgeschneiderte, wirksamere und weniger Nebenwirkungen verursachende Behandlungsansätze entwickeln. Zum Wohle von Krebspatienten bundesweit. Und für jeden Patienten, unabhängig von Einkommen, Versicherung, Alter oder Herkunft. Außerdem werden wir unsere Kompetenz in den begleitenden Disziplinen der Krebstherapie, wie etwa der Psychoonkologie, in den Verbund einbringen.“

Gründung des CCCE am 29.1.2018 – Bekanntgabe bei der Landespressekonferenz NRW - (v.l.) Prof. Dr. Jochen A. Werner, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen; Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen; Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Köln, Foto: Uniklinik Köln

CCCE-Gründung 2018

Im Januar 2018 haben das CIO Köln und das Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ Essen) mit Unterstützung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen das "Cancer Research Center Cologne Essen - CCCE" gegründet. Im Rahmen dieser Kooperation werden die Expertisen der Universitätsklink Köln und der Universitätsmedizin Essen sowie der beiden Medizinischen Fakultäten gebündelt. Beide Standorte sind onkologische Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. Das CCCE nutzt sein einzigartiges Cluster führender Studiengruppen, Patientenkohorten und umfassender Studienangebote für medikamentöse, chirurgische sowie Strahlen-Therapien. Ein besonderer Schwerpunkt des CCCE ist die aktive Partizipation von Patientenvertretern in der onkologischen Versorgung. Durch die weitere Einbindung aller insgesamt sechs Universitätsklinika innerhalb des „Exzellenz-Netzwerk Krebsmedizin für NRW“ können alle 18 Millionen Einwohner des Bundeslandes von onkologischer Spitzenmedizin profitieren.

Zur Meldung vom 29. Januar 2018 des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

CCCE Management Köln

Dr. Anna Gundert und Dr. Antje-Christin Knopf, Foto: Michael Wodak
Dr. Anna Gundert und Dr. Antje-Christin Knopf (v.l.), Foto: Michael Wodak

Dr. Antje-Christin Knopf
Scientific Project Manager Site Cologne
E-Mail antje.knopf@uk-koeln.de
Telefon +49 221 478-84557 
 
Dr. Anna Gundert
Data Integration Managerin
E-Mail anna.gundert@uk-koeln.de
Telefon +49 221 478-84558

Webseite CCCE

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