Viszeralonkologisches Zentrum im CIO Köln

In der Viszeralonkologie werden bösartige Tumore des Verdauungstraktes und der Organe des Bauchraumes behandelt - dies sind vor allem Magen, Darm, Leber, Bauchspeicheldrüse und Speiseröhre. Da bei der Behandlung dieser Erkrankungen die Chirurgie eine besondere Rolle spielt, sind alle Behandlungspartner nochmal in einem "Viszeralonkologischen Zentrum" verbunden, um sich regelmäßig auszutauschen.

Neben den Vorgaben an eine hohe Behandlungsqualität, die es für jedes Organkrebszentrum gibt, müssen in einem Viszeralonkologischen Zentrum zusätzlich besondere Anforderungen an die chirurgische Kompetenz erfüllt werden: Die Operateure müssen z.B. langjährige OP-Erfahrungen nachweisen und es gibt Mindestanforderungen an die Zahl bestimmter Operationen / Jahr.

In der onkologischen Viszeral- und Transplantationschirurgie gehören wir zu den forschungsaktivsten Kliniken in Deutschland.

Prof. Dr. Christiane Bruns

In unserem Zentrum stehen alle Fachexperten in sehr engem Austausch. Unser Ziel ist es, alle verfügbaren Therapiemöglichkeiten bestmöglich für jeden Patienten zu kombinieren.

Priv.-Doz. Dr. Thomas Zander

Erstkontakt im CIO

Neben der Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft wird die chirurgische Expertise an der Uniklinik Köln auch bestätigt durch die Auszeichnung „Exzellenzzentrum Chirurgie des Magens und der Speiseröhre“, die von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) verliehen wird.

Das Viszeralonkologische Zentrum im CIO Köln (Organigramm) bildet das strukturelle Dach für die ebenfalls zertifizierten organbezogenen Zentren:

In den Tumorboards wird die Diagnose und Behandlungsstragie für jeden Patienten unter Mitwirkung aller Fachdisziplinen und unter Einhaltung der aktuellen Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften abgestimmt. Zuweisende Ärzte können ihre Patienten dort ebenfalls vorstellen.

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