16.10.2019
Viszeralchirurgie

Dr. Gebauer erhält Abstractpreis

Viszeralchirurg der Uniklinik Köln ausgezeichnet

Dr. Florian Gebauer, Foto: Michael Wodak
Dr. Florian Gebauer, Foto: Michael Wodak

Priv.-Doz. Dr. Florian Gebauer, Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor- und Transplantationschirurgie der Uniklinik Köln, ist auf der Jahrestagung Viszeralmedizin Anfang Oktober in Wiesbaden mit dem DGAV Abstractpreis geehrt worden. Er erhält den mit 500 Euro dotierten Preis der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) für seine Arbeit mit dem Titel „PIK3CA und KRAS Amplifikationen im Adenokarzinom des Ösophagus und ihr Einfluss auf der inflammatorische Tumor Mikromilieu und die Prognose“. Darin beschäftigt sich der Viszeralchirurg damit, an großen Patientenkollektiven (circa 800 Patienten) mit Speiseröhrenkrebs zu untersuchen, ob es biologische Faktoren gibt, welche die Prognose des Patienten beeinflussen.

Die Proteine PIK3CA und KRAS sind bekannt dafür, dass sie bei anderen Tumorerkrankungen das Tumorwachstum beschleunigen. Der Effekt einer Mutation und damit Vervielfältigung dieser Proteine wurde bislang beim Speiseröhrenkrebs nicht untersucht. Da diese Proteine wiederrum andere Signalwege innerhalb der Zelle aktivieren, gegen die es wirksame Medikamente gibt, können zukünftig möglicherweise Patientengruppen identifiziert werden, für die individuell wirksame Therapien zusammengestellt werden können. Die ausgezeichnete Arbeit ist in enger Kooperation mit Prof. Dr. Alexander Quaas und Dr. Heike Löser vom Institut für Pathologie der Uniklinik Köln entstanden. 

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