25.05.2020
Medientipp Coronavirus

Weniger Krebsdiagnosen während Corona?

Prof. Bruns und Prof. Hallek in der Aktuellen Stunde

Univ.-Prof. Dr. Christiane Bruns, Foto: Michael Wodak
Univ.-Prof. Dr. Christiane Bruns, Foto: Michael Wodak

Gehen viele Patienten nicht zum Arzt, weil sie Sorge haben, sich mit dem Coronavirus zu infizieren? Die Direktorin der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor- und Transplantationschirurgie an der Uniklinik Köln, Univ.-Prof. Dr. Christiane Bruns, hat diese Beobachtung gemacht. In den chirurgischen Spezialsprechstunden für Krebserkrankungen wie Speiseröhren-, Bauchspeicheldrüsen- oder Darmkrebs waren die Patientenzahlen in den letzten Wochen stark rückläufig.

Bestätigt wird dieser Eindruck von Studiogast Univ.-Prof. Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin und Direktor des Centrums für Integrierte Onkologie an der Uniklinik Köln. Aber ob es deshalb zu einer „Übersterblichkeit“ kommt, wird man erst Ende des Jahres sehen. Auch sein Appell lautet: Die Kliniken und Praxen sind sicher, Patienten sollen Beschwerden und Symptome ernst nehmen und medizinisch abklären lassen.

Zum Beitrag in der Aktuellen Stunde auf wdr.de

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