Informationen zum CIO Gebäude

Es ist Deutschlands größtes Ambulanzgebäude für Krebspatienten. Auf annähernd 14.000 Quadratmetern, verteilt auf sieben Etagen, behandeln renommierte Experten ab November 2019 rund 24.000 Menschen, die mit einer Krebserkrankung jedes Jahr in die Uniklinik Köln kommen. Alle Disziplinen, die bisher an unterschiedlichen Orten auf dem Campus untergebracht waren, sind künftig im Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) zentral angesiedelt.

Aktuelles

Hier informieren wir Sie darüber, welche Sprechstunden und Ambulanzen demnächst in das Gebäude eingezogen sind. Der Umzug startet Mitte/Ende November.

06.09.2019 - Eröffnung des CIO Köln

Anfang September wurde das neue Gebäude im Beisein des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, zahlreicher Wissenschaftler, Ärzte, Förderer und Patienten feierlich eröffnet. Armin Laschet sagte in seinem Grußwort: „Die Diagnose Krebs bringt viele Menschen in eine Ausnahmesituation. Neben einer auf sie persönlich zugeschnittenen, bestmöglichen Behandlung sind auch kurze Wege und die schnelle Vermittlung von Ansprechpartnern und Ärzten zentral. Auf diese konnten sich Patienten im onkologischen Spitzenzentrum der Unikliniken Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln bereits verlassen. Mit dem neuen Gebäude wird das Centrum für Integrierte Onkologie durch noch enger verzahnte Forschung zu einer noch stärkeren Allianz gegen Krebs. So wird Nordrhein-Westfalen zum Vorreiter bei der exzellenten Krebsforschung und -behandlung.“

Das Land Nordrhein-Westfalen finanzierte den Bau des  neuen Krebszentrums auf dem Campus der Uniklinik Köln mit rund 100 Millionen Euro und die Erstausstattung mit 15 Millionen Euro.

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26.04.2017 - Leuchtturm der Krebsmedizin feiert Richtfest

Der Rohbau des neuen Behandlungszentrums für die ambulante Krebsversorgung an der Uniklinik Köln ist fertiggestellt. An Anwesenheit von Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW ist heute das Richtfest des CIO gefeiert worden.

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09.03.2017 - Wettbewerb "Licht und Kunst"

Im „Licht und Kunst“-Wettbewerb für das neue CIO-Gebäude der Uniklinik Köln hat sich die achtköpfige Jury mehrheitlich für den Entwurf einer Schleifen-Skulptur aus spiegelndem Edelstahl der Nachwuchskünstlergemeinschaft Philipp Dreber, Elisa Balmaceda und Thomas Schmidt aus Köln ausgesprochen und dessen Realisierung empfohlen. Die Schleife „LOOP“ soll den nördlichen Eingang zum CIO-Gebäude, dem zukünftigen zentralen Anlaufpunkt für Krebspatienten der Uniklinik Köln, markieren und ihm eine besondere Bedeutung geben. Durch die spiegelnde Oberfläche und eingelassene Lichtspuren ergeben sich am Tag und in der Nacht interessante Bilder und Reflektionen.

Die Uniklinik Köln hatte den Wettbewerb ausgeschrieben und medfacilities als zuständiges Tochterunternehmen erarbeitete ihn zusammen mit Vertretern des Wissenschafts- und Bauministeriums des Landes NRW. „Licht und Kunst“ ist Teil eines Gestaltungsgedankens für die Gebäude am Studentenweg. Durch die Kombination von skulpturaler und lichttechnischer Gestaltung sollen attraktive Markierungen geschaffen werden, die sich wie Perlen an einer Kette reihen und dem Klinik-Gelände einen ganz eigenen Charakter verleihen.

29.10.2015 - Grundstein für Krebszentrum an der Uniklinik Köln gelegt

Die Bauarbeiten für das „Centrum für Integrierte Onkologie“ (CIO) an der Uniklinik Köln schreiten voran. Heute (29.10.2015) wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie der Grundstein für das ambulante Behandlungszentrum in Anwesenheit von NRW-Staatssekretär, Dr. Thomas Grünewald und Dr. h.c. Fritz Pleitgen, dem Präsidenten der Stiftung Deutsche Krebshilfe gelegt. Das circa 78 Millionen Euro teure Krebszentrum wird aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.

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11.09.2015 - Uniklinik Köln baut Krebszentrum

Die ambulante Krebsversorgung an der Uniklinik Köln erhält ein eigenes Behandlungszentrum: Seit ein paar Wochen sind die ersten Bagger im Einsatz, um mitten auf dem Klinikgelände das „Centrum für Integrierte Onkologie“ (CIO) zu bauen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2018 geplant.

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Das neue CIO-Gebäude gruppiert sich um zwei Lichthöfe, von denen einer als Eingangs-Atrium dreigeschossig überdacht ist. Die klare Raumstruktur hilft ebenso bei der Orientierung wie ein Gestaltungskonzept auf den verschiedenen Etagen. Eine gute Orientierung und angenehme, helle Materialien waren den Patienten wichtig, die schon während der Planung intensiv mit einbezogen wurden.

Für das große psychoonkologische Angebot und den Verein Lebenswert e.V. steht den Patienten des CIO das komplette Dachgeschoss mit einladender Dachterrasse, Bewegungs- und Kreativräumen zur Verfügung. 

Auch die zahlreichen Studiengruppen, die den CIO-Patienten in Köln jedes Jahr rund 300 Klinische Studien zu onkologischen Fragestellungen anbieten, sind im neuen Gebäude präsent und können nah beim Patienten und in engem Austausch mit den behandelnden Ärzten arbeiten. Der interdisziplinäre Ansatz ist bezeichnend für das neue Gebäude und findet sich auch wieder in den rund 25 Tumorboards, die künftig jede Woche im Erdgeschoss des CIO stattfinden werden. Bis zu zehn verschiedene Fachdisziplinen erarbeiten dabei gemeinsam die optimale Therapieempfehlung für jeden Patienten.

Auf vier Ebenen werden den Patienten rund 30 verschiedene Spezialsprechstunden angeboten. Ein ausgefeiltes Cluster-Konzept ermöglicht die gemeinsame Nutzung von Arzt- und Therapieräumen an verschiedenen Tagen durch interdisziplinäre Teams. Tumorpatienten haben einen hohen Beratungsbedarf und mitunter eine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit. Aus diesem Grund sind im CIO auch die Ernährungsberatung, komplementärmedizinische Sprechstunden und der Sozialdienst untergebracht.

Der siebengeschossige Neubau entstand nach Plänen der medfacilities GmbH, einer Tochterfirma der Uniklinik Köln. Darauf basierend entstand der gemeinsame Entwurf von kadawittfeldarchitektur für die markante Fassade des CIO.

Architekturaufnahmen

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