Forschung

Das Besondere an einer Uniklinik im Vergleich zu anderen Krankenhäusern ist, dass die behandelnden Ärzte so gut wie immer auch wissenschaftlich arbeiten. Bei einem Onkologischen Spitzenzentrum wie dem CIO gehören umfassende und erfolgreiche Forschungsprogramme darüber hinaus ausdrücklich zu den wichtigen Förderkriterien.

Das CIO ist eine der interdisziplinären Einrichtungen, in der sich die enge Zusammenarbeit zwischen Uniklinik und Universität manifestiert. Die wissenschaftlichen Institute der renommierten Universität zu Köln liefert mit ihrer starken Grundlagenforschung auch innovative Ansätze für die klinische Forschung und umgekehrt. Die Universität und Uniklinik ist in Köln eingebettet in ein exzellentes und innovatives Forschungsumfeld:

Neben dem Sonderforschungsbereich 1399: Mechanismen der Medikamenten-Empfindlichkeit und -Resistenz beim kleinzelligen Bronchialkarzinom zählen in Köln dazu das Zentrum für Molekulare Medizin (ZMMK), das „Cologne Center for Genomics“ (CCG), das Exzellenzcluster Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases (CECAD), das Max-Planck-Institut (MPI) für Stoffwechselforschung und das MPI zur Biologie des Alterns.

Hoffnungsträger „Personalisierte Medizin“ – unser Ansatz

Das zunehmende Verständnis der molekularen Grundlagen von Krebs eröffnet für immer mehr Patienten die Option einer spezifisch auf die genetischen Eigenschaften ihres Tumors zugeschnittene, sogenannte personalisierte Therapie. Der Grund dafür liegt in der Entdeckung immer neuer molekulare Zielstrukturen (Treibermutationen) und die Entwicklung einer leistungsfähigen molekularen Diagnostik. Dies ermöglicht eine schnelle klinische Überprüfung neuer Ansätze und die Implementierung dieser high-tech Medizin in die klinische Routineversorgung.

Unser Ziel: Krebstherapien immer wirksamer und immer verträglicher zu machen!

Im CIO arbeiten wissenschaftliche und klinische Arbeitsgruppen Hand in Hand. Der Aufbau einer translationalen Plattform für frühe klinische Studien ermöglicht uns die schnelle Überprüfung neuer Therapieansätze am Patienten. Eine molekulare Multiplex-Diagnostik auf der Basis der Next Generation Sequencing Technologie ermöglicht schon jetzt die Untersuchung der Tumorproben von über 19.000 Patienten jährlich auf das Vorhandensein von Treibermutationen.

Neben den traditionell forschungsstarken Bereichen der hämato-onkologischen Erkrankungen (Hodgkin Lymphom, CLL) steht das CIO heute auch für international sichtbare Forschungsleistungen im Bereich der soliden Tumore, insbesondere Lungenkrebs, erbliche Krebserkrankungen, Melanome und Neuroblastome.

Einen kurzen Überblick über die wichtigsten Forschungsaktivitäten im CIO Köln finden Sie unter Forschergruppen und Forschungsprojekte.

Forschung im CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf

Das CIO Köln ist Teil des Onkologischen Spitzenzentrums CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf.

Lesen Sie mehr zum Thema Forschung auf der gemeinsamen Webseite des Centrums für Integrierte Onkologie Aachen Bonn Köln Düsseldorf.

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