Prof. Dr. Michael Hallek, Foto: Michael Wodak
Prof. Dr. Michael Hallek, Foto: Michael Wodak

Die Universität zu Köln hat einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB) bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben. Der neue SFB 1530 trägt den Titel „Aufklärung und Targeting von pathogenen Mechanismen bei B-Zell-Neoplasien“. Er wird die Stärken einer Gruppe von Wissenschaftlern aus den Bereichen Lymphom- und Entzündungsforschung an der Universität zu Köln mit hochgradig komplementären Fähigkeiten und Kenntnissen nutzen. Der SFB wird mit 10,9 Millionen Euro über vier Jahre gefördert. Sprecher des neuen Sonderforschungsbereichs ist der Onkologe Univ.-Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin sowie des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) der Uniklinik Köln.

Die Zusammenarbeit der Wissenschaftler setzt auf Synergien bei der Entdeckung neuer Pathomechanismen und therapeutischer Strategien. Ziel des Konsortiums ist es, die Heilungsrate von Patientinnen und Patienten mit prognostisch ungünstigen B-Zell-Neoplasien, einer Krebserkrankung des lymphatischen Systems, in den nächsten zwölf Jahren durch innovative, auf dem Verständnis von Mechanismen basierende Therapien deutlich zu verbessern. Dies soll durch die effiziente Unterbrechung onkogener Signalwege der Lymphomzelle und die spezifische Modulation der Lymphom-Mikroumgebung erreicht werden.

Prof. Hallek sagt: „Wir freuen uns sehr. Dieser SFB ist eine Auszeichnung für ein großartiges Team von Wissenschaftern unserer Universität und unserer Partner aus Göttingen, Frankfurt, Essen und Heidelberg. Der Forschungsverbund wird wesentliche Erkenntnisse zu Lymphomen erarbeiten, die direkt zur besseren Behandlung von Patienten mit dieser Krebserkrankung verwendet werden.“