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17.04.2026 Medientipp

Palliativmedizin in Radio, Podcast und Film

Heute startet die Filmreihe „Vom Leben und Tod“

Garten des Mildred Scheel-Hauses, Foto: Dorothea Hensen

In der Sendung Deutschlandfunk „Sprechstunde:  Wie wir sterben: Medizinische und psychologische Begleitung am Lebensende“ (70 Min.) sprechen Prof. Dr. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln, und Ricarda Scheiner, Psychologin an der Klinik für Palliativmedizin der LMU München über unterschiedliche Sterbeorte, was Palliativmedizin ist und was sie leisten kann, wo ihre Grenzen sind und ob sie sich durch den medizinischen Fortschritt verschieben. Weitere Themen sind der gesellschaftliche Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Trauer, was ein gutes Sterben sein könnte, wie sich Humor am Lebensende auswirken kann, über Todeswünsche, assistierten Suizid und die Bedeutung der Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit dem Themenfeld Sterben, Tod und Trauer im Rahmen der Public Health Bewegung.

In der Podcast Folge „Talk about Tod - Warum kommt aufgeben für Sie nicht in Frage, Herr Prof. Voltz?“ (28 Min.) stellt sich Prof. Dr. Raymond Voltz den Fragen des Bestatters David Roth. Viele denken bei Palliativmedizin an „Aufgeben” – doch das Gegenteil ist der Fall. Was kann Palliativmedizin leisten, warum meiden wir als Gesellschaft das Thema lieber und was müsste sich ändern, damit Sterben weniger Angst macht. Ein Gespräch über Schmerz, Würde und die Frage, wie wir dem Tod begegnen wollen.

Heute startet die Filmreihe „Film & Gespräch : Vom Leben und Tod“ in die zweite Runde. Den Beginn macht der Film „Vier minus drei“ (17.04.2026 19:30 Uhr | Tickets ) von Adrian Goiginger nach einer autobiographischen Vorlage von Barbara Pachl-Eberhart. Die Reihe wurde von Golrokh Esmaili, Trauerbegleiterin und Mitarbeiterin am Zentrum für Palliativmedizin konzipiert und kuratiert.