KUNSTbewegt!

Auf der Trainingsfläche der OTT und den angrenzenden Räumlichkeiten im Erdgeschoss des CIO gibt es jetzt auch Kunst, die bewegt. In wechselnden Ausstellungen finden die Patientinnen und Patienten neue Anregungen, wie auch die Kunst uns in unserem Alltag bewegen kann. Die Ausstellungen zeigen die Vielfalt des künstlerischen Schaffens in und um Köln. 

Auf der OTT treffen sich Menschen, die aktiv und selbstbestimmt ihren Weg durch die Krankheit gehen wollen. Die Kunstwerke und die Worte der Künstler sollen sie dabei auf kreative und inspirierende Weise unterstützen.

Oleksii Gnievyshev

September - November 2021

In einer neu interpretierten Form des modernen Realismus stellt der junge Künstler Oleksii Gnievyshev seine Kunstwerke in der OTT im CIO Köln aus.

LEBEN UND AUSSTELLUNGEN
Ursprünglich stammt Oleksii Gnievyshev aus dem Herzen der Ukraine, der Hauptstadt Kiew. Dort verbrachte er seine Jugend, besuchte bereits während der Schulzeit die Kunstschule und bereitete sich auf das Kunststudium vor. Im Jahr 2009 wurde Oleksii an der Kunstakademie in Kiew aufgenommen, wo er fünf Jahre lang studierte und einen Hochschulabschluss im Jahr 2014 erwarb. Seine Studienzeit wurde von seinem Lehrer, Volodimir Bagalika, begleitet. Dieser gilt als ein bedeutender Künstler und Kunstlehrer der Kiewer Szene für bildnerische Kunst und Malerei.

DER STIL
Oleksii Gnievyshev malt in seinem besonderen, einzigartigen Stil. Der junge Künstler vereint den klassischen Realismus mit einem modernen Ansatz. In seiner aktuellen Bilderserie erzählt Oleksii Geschichten der griechischen Mythologie und auch das Zwischenspiel der menschlichenNatur mit dem Tier. Seine Bilder wirken lebendig und mächtig, die Tiere verkörpern eine besondere Stimmung und das Zusammenspiel der Figuren erzählt eine Geschichte. 

Auch die asiatische Kultur trägt der Künstler in eigener Interpretation auf seine Leinwand. Die Faszination für Japan stammt nicht nur aus dem allgemeinen Interesse, sondern aus der geschichtlichen und familiären Situation des Künstlers: In Japan hat Oleksii Gnievyshevs Familie ihre Wurzeln. 

Wenn man Gnievyshev nach seiner Inspiration fragt, erzählt er von faszinierenden Energien, die der Mensch ausstrahlt und auch dem Tier, was eine besondere Art Weisheit trägt. Die Schönheit der Interaktion zwischen zwei Wesen trägt das besondere Etwas auf die Leinwand des Künstlers. Ebenso spricht er vom abstrakten Realismus, einer Kunstrichtung, die ihren Ursprung vor vielen Jahrhunderten bei namenhaften Künstlern nimmt. Dabei berichtet er über seine abstrakte Sicht auf reale Gegenstände und Formen und die Art, diese nach Gefühl und Empfinden darzustellen für mehr Leben und Echtheit in seinem Ölgemälde.

(Text: Anastasiya Skuratovska) 

[Bildbeschreibung]
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Yvonne Voermans-Eiserfey (aka Art.Yve); Mixed Media Art // Arbeiten 2019-2021

Juni - August 2021

ART IS TO LOSE YOURSELF IN THE MIRACLE OF THOUGHTS; TO FIND NEW WAYS OF EXPRESSION AND PAVE WITH COLOURS TO MAKE IT VISIBLE TO OTHERS. (yve)

Yvonne Voermans-Eiserfey wurde 1971 in Köln geboren und wuchs in einem kreativen Umfeld auf. Design und Malerei prägten sie von Kindheit an. Ihre Bilder, im unverkennbaren Duktus, abstrakt mit gegenständlichen Elementen – alle mit einer Botschaft: turn negative energy into positive solutions.

Die Werke, die im OTT zu sehen sind, zeigen die Fauna aus einem sensiblen und doch starken Blickwinkel. Die Blicke der Protagonisten ziehen in den Bann und stimmen teilweise nachdenklich, schenken dem Betrachter dennoch Kraft oder verleihen Flügel.

Zur Zeit entwickelt und arbeitet Art.Yve an einem Charity-Art-Projekt, das die Künstler unterstützt, die durch die Corona-Pandemie stark betroffen wurden. Zahlreiche Prominente haben sich der Aktion bereits angeschlossen.

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Agnete Sabbagh: „Schriftkunst & Mixed Media Art // Arbeiten aus 2020-21“

März - Mai 2021

"Seit einiger Zeit liegt mein künstlerischer Schwerpunkt auf der Collage in den verschiedensten Formen: Unterschiedliche Papiere werden mit Schriftbildern, Typographie oder Illustrationen kombiniert und mit Encaustic (Wachs) bearbeitet. Wachs ist zurzeit mein Medium. Es hat die wunderbare Eigenschaft, sowohl einzelne Schichten zu verbinden als auch eine Tiefenwirkung zu erzielen. Je nach Beschaffenheit und Einsatz des Wachses wirkt das Bild leicht unscharf oder es schimmert geheimnisvoll." (Agnete Sabbagh)

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